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  • AutorenbildMarie-Christin Höfler

High Heels im Business

Der Halo-Effekt und der Horn Effekt

 

HighHeels sind eine Zierde und ein Eyecatcher. Egal ob Frau oder Mann sie trägt – diese Schuhe lassen einen noch WEIBLICHER, souveräner und selbstbewusster wirken - Vorausgesetzt der Umgang darin gelingt! Dann heißt es entweder „Halo“ oder „Horn“ – was das genau bedeutet liest du hier:

„Die Krawatte für den Businessann,

sind die Stöckelschuhe für die Businessfrau.“

 

In Zeiten von „Home-Office“ und „Me2“ sind Sneakers „salonfähig“ geworden. Zumindest wenn man unsere Politikerinnen so ansieht.

Bei Veranstaltungen höre ich ganz oft „Du fällst immer auf!“ Klar, weil ich oft die Einzige bin, die High Heels trägt. Doch gerade heute in einer Zeit, wo Sichtbarkeit das wertvollste Gut in der Geschäftswelt geworden ist, war es nie so leicht Aufmerksamkeit zu erzeugen!

Sagen doch viele Frauen „sowas zieh ich nicht an“. Spätestens am Weg ins Top-Management führt sie kaum ein Weg daran vorbei. Zumindest wenn es darum geht, sie zu bestimmten Anlässen zu tragen. Stöckelschuhe in Kombination mit einem unsicheren Gang sollten jedoch gänzlich vermieden werden, da sie Unsicherheit ausstrahlen und für den Körper sogar schädlich sein können. Werden die richtigen Muskelgruppen trainiert und die entsprechende Haltung dazu eingenommen, ist das Tragen von High Heels eher als sehr ästhetischer Sport zu betrachten.

In nur etwa einer viertel Sekunde bewerten wir bei der ersten Begegnung mit einem Menschen ob wir ihn mögen oder nicht. Dabei kommt der Halo-Effekt aus der Verhaltenspsychologie ins Spiel, der besagt, dass ein äußeres Merkmal z.B. Souveräner Auftritt in High Heels Menschen so sehr beeindruckt, dass sie unbewusst daraus schließen, dass diese Person z.B. besonders intelligent oder kompetent wäre.

Wesentlich beim Halo Effekt (Überstrahlungseffekt) ist die „Verpackung“. Würdest Du einen €1500,- teuren Laptop in einem Plastik-Sackerl kaufen? Vermutlich nicht. Der Halo-Effekt wird pausenlos in der Werbung genützt. Man nennt dies auch Marketing. Testimonials und Influencer werden genau aus diesem Grund eingesetzt, damit der Kunde für einen Moment denkt „Wenn die oder der dafür Werbung macht, muss es gut sein.“

Du kannst dir den Halo-Effekt selbst zu Nutze machen. Eine wesentliche Frage, dabei ist: Welche Verpackung (Kleidung, Assecoires und Schuhe) wählst Du für Dich? 

Der Weltberühmte Designer Karl Lagerfeld hat dazu mal gesagt: „Nur Millionäre und Obdachlose können anziehen was sie wollen.“ Ansonsten macht es Sinn, den so genannten Kameleon-Effekt zu nützen. Es bedeutet, dass du dich deiner Gruppe mit der du arbeiten/dich umgeben willst anpasst. Bis du es dir wirtschaftlich „leisten kannst“ dich so anzuziehen wie du willst, macht es Sinn clever zu sein. Und clever ist, wer sich den Halo-Effekt und auch den Kameleon-Effekt zu Nutze macht.

Menschen sind oberflächlich, ob wir das gerne wahrhaben wollen oder nicht – es ist (leider) so. Sortiere dich nicht selbst aus indem du sagst „Ich bin eben so wie ich bin.“ Dann kann es passieren, dass wer anderer den Job oder Kunden bekommt, den du gerne hättest. Der oder die muss nicht mal besser sein als du nur ist er oder sie so clever sich den Halo-Effekt zu Nutze zu machen. Egal wo du hingehst, wähle deine Verpackung und dein Schuhwerk weise aus. Ob du das möchtest oder nicht, es bringt dich weiter, auch wenn es hochgradig oberflächlich ist. Kleide dich so wie du bezahlt werden möchtest.

Das Gegenteil vom Halo-Effekt ist der so genannte Horn-Effekt. Dieser wirkt abstoßend auf Menschen. Das kann z.B. passieren, wenn jemand High Heels trägt aber der Gang darin ungeschickt aussieht. Da kannst du inhaltlich so gut sein wie du willst, der Horn-Effekt überstrahlt deinen Inhalt im negativen Sinne und du wirst bei deinem Gegenüber nicht gut ankommen.

Überprüfe täglich: Passt, das was du sagst, zu dem was du ausstrahlst zu dem was du an hast? Gibt es einen Missmatch wirst du nicht „gekauft“ (gebucht/eingestellt  etc.).

Warum finden wir High Heels eigentlich so attraktiv?

Stöckelschuhe verlängern die Beine und gleichen die Körperproportionen an das ästhetische Schönheitsempfinden der wissenschaftlichen Körperstudien des weltberühmten Leonardo Da Vinci an. Er teilte den menschlichen Körper dabei in 8 gleichgroße Teile und zeigte, dass die Proportionen 3:5 (3 Teile für den Kopf + Oberkörper, sowie 5 Teile ab der Hüfte bis zu den Füßen) am attraktivsten wirken. Nachdem aber mehr als 90% der Menschen einen verhältnismäßig längeren Oberkörper haben (Proportionen ca. 4:4), können High Heels hier unterstützen, die Körperproportionen an das 3:5-Verhältnis anzugleichen. 

 

Auf die richtige Technik kommt es an!

Wir werden nicht mit High Heels an den Füßen geboren – auch wenn das bei manchen so wirkt. Wie auch beim Eislaufen oder Skifahren haben wir etwas Unnatürliches an unseren Füßen und um uns sicher fortbewegen zu können, braucht es eine bestimmte Technik. So ist 2016 TOPinHEELS- Vienna’s First High Heels Academy entstanden, wo wir mit Physiotherapeuten und Sportwissenschaftern einen gesunden und ästhetischen Umgang in High Heels vermitteln. Denn jede und jeder mit zwei gesunden Beinen kann es lernen!

In meinem neuen Buch „Selbstbewusst in High Heels – 5 Schlüssel für ein charismatisches Auftreten“ werden neben dem gesunden und ästhetischen Gang in High Heels auch Körperkompetenzen wie z.B. Haltung & Körpersprache vermittelt, die jede Person gut wirken lassen. Für ein glückliches und erfolgreiches Leben im Business- & Privatleben. Vergiss nicht: „Frau seien. MACHT. SCHÖN.“ 



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